Wir informieren, wir vernetzen, wir helfen!
Willkommen, liebe Besucher,
wir freuen uns sehr, Sie bei Gute Erde e.V. begrüßen zu dürfen!
Unser Verein wurde im Januar 2010 gegründet. Vom Finanzamt erhielten wir Ende April 2010 unsere offizielle Bescheinigung, sodass wir ab diesem Zeitpunkt unsere Arbeit aufnehmen konnten. Wir erstellten zuallererst unsere Website und unseren Zugang zu Facebook und Twitter, deren Seiten seitdem tagtäglich von Ehrenamtlichen und unserer 1. Vorsitzenden erweitert werden.
Da uns unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter neben ihrer eigentlichen Arbeit unterstützen, wird es noch einige Zeit dauern, bis alle Themen bearbeitet sind. Bitte haben Sie dafür Verständnis. Wir sind natürlich sehr bemüht, die Texte so schnell wie möglich online zu stellen. Unsere Internetseite als auch unsere Beiträge für Facebook und Twitter entwickeln sich Tag für Tag, Woche für Woche. Wir sind erst ganz am Anfang!
Wenn Sie uns unterstützen möchten, so sind Sie herzlich willkommen. Wir suchen vor allem redaktionelle Mitarbeiter auf ehrenamtlicher Basis, welche sich mit den Hauptthemen unseres Vereins auseinandersetzen möchten. Sind Sie interessiert? Dann nehmen Sie doch bitte Kontakt mit uns auf!
Wir freuen uns über jede ehrlich gemeinte ehrenamtliche Unterstützung.
Schicken Sie doch einfach eine E-Mail an geev@gute-erde.org oder rufen Sie uns an: 0163 6012558.
Wir freuen uns auf Sie!
Warum? Unser Credo, unsere Philosophie, unsere Aufgaben und Ziele
Wir haben mit diesem Verein ein Gemeinschaftsprojekt kreiert, welches all jenen eine Plattform bietet, die etwas bewegen wollen.
Wir möchten einen Beitrag leisten, Menschen zu motivieren und zu aktivieren, denn allzu viele Mitmenschen stecken Ihre Köpfe im Hinblick auf die beängstigenden Zukunftsaussichten sowohl unserer Erde als auch unseres sozialen Gefüges leider tief in den sprichwörtlichen Sand.
Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger schreibt auf der Internetseite des Justizministeriums, dass die Zivilgesellschaft Menschen braucht, die bereit sind, sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl einzubringen. Sie meint, dass dieses bürgerliche Engagement eine tragende Säule unserer Gesellschaft darstellt. Und sie meint des Weiteren, dass die gemeinnützigen Vereine und ihre Ehrenamtlichen durch keinen Sozialstaat der Welt zu ersetzen sind. Wir sind also aufgerufen, aktiv zu werden, etwas zu bewegen, Akzente zu setzen.
Was sind nun konkret unsere Ziele?
Eine unserer Aufgaben sehen wir in der Bestrebung national und international Aktivitäten zu vernetzen. Wir sind der Überzeugung, dass es uns nur durch Vernetzung und Bündelung der globalen Zivilgesellschaft gelingen wird, unsere vielfältigen Aufgaben, welche auf die Zivilgesellschaft im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte zukommen werden, zu erfüllen. Nur durch Bündelung unserer Fähigkeiten werden wir imstande sein, einen Beitrag zu leisten für unsere Hauptaufgabe, nämlich der, die Zukunft unserer Kinder, Enkel und der folgenden Generationen auf diesem Planeten Erde zu sichern.
Deshalb haben wir uns entschlossen, über die unzähligen Initiativen anderer Umweltschutzvereine, Tierschutzorganisationen, über Aktivitäten anderer betreffend die Bemühungen für Jugend- und Altenhilfe, für Erziehung und Bildung aber auch für Maßnahmen der Gesundheitsvorsorge auf unserer Internetseite - im "Gute Erde e.V. Blog" zu berichten.
Naturschutz und Umweltschutz haben natürlich oberste Priorität in unseren zukünftigen Projekten. Die Zukunftssicherung folgender Generationen wird in direkter Weise durch den Zustand der Tier-, Pflanzen- und Mineralwelt und der Qualität der Gewässer auf dieser Welt sowie der Zusammensetzung der Erdatmosphäre bestimmt.
Jahrhunderte und Jahrtausende lang war es den Menschen möglich, im Einklang mit der Natur zu leben. Wie ist es möglich, dass 1 ½ Jahrhunderte ausreichen, die Ökologie derart zu zerstören, dass das menschliche Tun mittlerweile eine Bedrohung für das Überleben der Erde und der darauf lebenden Menschen, Tiere und Pflanzen darstellt?
Eine Tatsache sollen und müssen wir Menschen endlich zur Kenntnis nehmen: Der Mensch allein ist verantwortlich für den Zustand unserer Erde sowie für die Qualität unserer sozialen Strukturen. Deshalb kann nur der Mensch allein eine Änderung herbeiführen. Wir Menschen müssen endlich aufwachen, um zu erkennen, dass jeder Einzelne von uns seine Einstellung zu einem nachhaltigen Verhalten innerhalb seines eigenen Wirkungskreises, sei es auf ökologischem, auf ökonomischen oder auf sozialem Sektor in Richtung eines ethischen Denkens und Handels verändern muss. Das Wohl unserer Erde, der Menschheit, der Zukunft nachfolgender Generation hängt allein von unserer eigenen ethischen Grundstruktur ab.
Wir möchten versuchen, den Menschen bewusst zu machen, dass es auf jeden Einzelnen ankommt. Jeder Einzelne kann innerhalb seines Lebenskreises dafür Sorge tragen, dass er schädigendes Verhalten der Natur und dem Menschen und auch sich selbst gegenüber vermeidet.
Bitte halten Sie einmal inne und nehmen Sie sich Zeit über mein folgendes kleines Beispiel nachzudenken: Jeder Mensch kann in seiner Wohnung, auf seinem Grundstück, auf der Arbeitsstätte, beim Aufenthalt in der Natur, auf den Straßen, auf den Gewässern des Landes innerhalb seiner Familie, seines Freundeskreises sowie seinen Mitmenschen gegenüber dafür Sorge tragen, keine schädigenden Einflüsse walten zu lassen.
Sicherlich wäre es für alle Menschen eine ganz einfache Aufgabe, ihre Abfälle nicht aus dem Auto zu werfen, wo sie dann auf den Straßenrändern landen, sondern diese zu Hause in den Abfallbehältern zu entsorgen. Aber aus Bequemlichkeit oder auch aus fehlendem Verantwortungsbewusstsein oder weil viele sich über die Konsequenzen ihres Tuns noch keine ausreichenden Gedanken gemacht haben, entsorgen viele Menschen ihren Müll einfach in der Natur. Haben sie schon einmal auf den Autobahnen in einem LKW gesessen und auf die angrenzenden Rasenflächen geschaut? Glasflaschen landen genauso wie Plastikartikel und Metalldosen in den Straßengräben. Aber nicht nur dort wird bequem entsorgt, auch der Wald bleibt nicht verschont. Plastikteile, Plastiknetze, ganze Drahtgeflechte, rasiermesserscharfe Dosenöffnungen werden dem Wild zur tödlichen Falle oder bergen zumindest riesige Verletzungsmöglichkeiten. Das ist ein schieres Unding und sollte dringend ein Umdenken bewirken!
Ich komme noch einmal auf die als Mülldeponie benutzten Straßengräben zurück. Nicht allein, dass so etwas hässlich aussieht, es belastet auch die Arbeitsleistung der Kommunen, da diese ja für die Pflege der Straßenränder verantwortlich sind.
Wiederum müssen die Straßenarbeiter mit ihren schweren Fahrzeugen ausrücken, es wird Energie in Form von Benzin vollkommen unnötig verbraucht, CO2 wird bei jedem Kilometer, welches ein Auto fährt, in die Atmosphäre gepumpt, und letztendlich werden kommunale Gelder für eine Aufgabe verbraucht, welche es eigentlich gar nicht geben müsste. Diese Gelder fehlen dann wieder für den Aufbau oder Erhaltung anderer wichtiger Aufgaben, wie z. B. genügend Kindertagesstätten zu unterhalten.
Letztendlich schadet jeder, der Abfall in der Natur entsorgt, auf irgendeine Art und Weise immer sich selbst oder seiner Familie. Stellen Sie sich einmal vor, wie ein Umdenken hier helfen würde, finanzielle Mittel und Energie von Dorf zu Dorf, von Stadt zu Stadt – bundesweit – zu sparen, um diese dann alternativ für wichtige Aufgaben des Allgemeinwohls einzusetzen zu können.
Wir möchten die Menschen mit unseren Anregungen wachrütteln, ihnen bewusst machen, dass sie die Gesellschaft gestalten – jeden Tag, mit jeder ihrer Handlungen, mit jeder ihrer Denkweisen.
Des Weiteren stellen Wissens- und Bildungsvermittlung eines unserer Hauptziele dar. Deshalb soll einer der Schwerpunkte unseres Internetauftritts eine bürgernahe Informationsplattform für die relevanten Themen unserer Zeit werden. Das bedeutet, dass die Informationen für jeden normalen Bürger dieses Landes verständlich gemacht werden sollen. Wir werden und können die Welt nicht neu erfinden, das Internet bietet bereits mannigfaltige qualifizierte Möglichkeiten sich zu informieren. Viele Internetseiten sind aber sehr wissenschaftlich, manchmal auch verwirrend, ausufernd und mit unzähligen Links aufgebaut. Unsere Artikel sollen für jeden verständlich sein, die Themen sollen die wichtigsten Aspekte enthalten, dennoch aber umfassend informieren. Wir möchten, dass Sie Spaß am Lesen unserer Seiten haben und gerne wieder hierher zurückkommen.
Es ist ganz besonders unser Ziel aufzuzeigen, wie jeder Bürger etwas bewirken kann – wir zeigen dem wachen Menschen Lösungswege auf, wie er für die Umwelt und die Natur, für den Tierschutz, für Junge und Alte, für Erziehung, Bildung und Gesundheitsvorsorge tagtäglich aufbauend wirken kann und dadurch die Gesellschaft Schritt für Schritt voranbringt.
Neben Bildung und Wissensvermittlung ist es uns ein ganz besonderes Anliegen, Projekte zu fördern, welche Kinder und Jugendliche in deren Entwicklungsprozess zu mündigen Bürgern dieser Welt unterstützen. Kinder sind die Erwachsenen der Zukunft und die Erzieher nachkommender Generationen. Sie sind die Gestalter unserer zukünftigen Welt. Was liegt also näher, als die Interessen und Bedürfnisse der Kinder, die Bedürfnisse der Tiere sowie die Notwendigkeiten, welche der Umweltschutz mit sich bringt, zu einem Projekt zu verbinden?
Unser Kooperationspartner, der Tierschutzverein Aktion Pferdeschutz e.V. vereint diese Aufgaben wunderbar in seinem Ganzjahreslehrgang "Alles rund ums Pferd und Pony". Kinder und Jugendlichen erhalten die Möglichkeit, den Umgang mit Tieren in Theorie und Praxis in einer familiären Atmosphäre zu erlernen. Sie lernen richtiges Reiten, werden also sportlich gefördert und gleichzeitig werden sie für die vielfältigen Probleme, welche der Tierschutz mit sich bringt, sensibilisiert.
Viele Kinder und Jugendliche sind heutzutage sehr einseitig gefordert. Sie müssen viele Informationen aufnehmen, die vorrangig über das Sehen und Hören vermittelt werden. Durch den Umgang mit Tieren werden alle Sinne angesprochen und das kann Kindern helfen, die Welt umfassender zu erleben, zu begreifen und zu erfahren. Der Umgang mit Tieren kann helfen, Kommunikationsfähigkeit, Selbständigkeit, Selbstbewusstwein, Verantwortungsgefühl, Geduld und Konzentration, soziales Verhalten sowie motorische Fähigkeiten und Körperbewusstsein zu fördern und somit Ängste abzubauen. Informieren Sie sich dazu grundlegender in unserem Artikel über „Tiergestützte Pädagogik“.
Aber auch das Wohl älterer Menschen liegt uns am Herzen. Wir möchten Projekte sowohl fördern als auch selbst ins Leben rufen, durch welche ältere Menschen die Möglichkeit erhalten, am Leben in der Gemeinschaft teilzunehmen, durch Förderung der Geselligkeit, der Unterhaltung und der kulturellen Bedürfnisse älterer Menschen. Auch hier ist es uns wichtig, eine Kommunikationsbasis herzustellen zwischen Kindern und Jugendlichen auf der einen Seite sowie Senioren und Behinderten auf der anderen Seite. Gegenseitiges Verständnis und gegenseitige Akzeptanz kann nur erreicht werden, wenn man einander kennt, wenn man die Probleme, die der Andere hat, verstehen und akzeptieren lernt. Wenn wir erkennen, dass die Probleme des anderen eigentlich auch die eigenen Probleme sind.
Warum nur fällt es den Menschen so schwer, dies alles zu verstehen? Warum haben wir solche Probleme mit unserer Ethik dem anderen Menschen, den Tieren, der Natur gegenüber? Da kann es eigentlich nur eine Antwort geben: es fehlt uns an Wissen, an Erkenntnis, an einer tiefergehenden Einsicht in die Belange der Schöpfung.
An dieser Stelle möchte ich Ihnen Albert Schweitzers bekanntes Zitat ins Gedächtnis rufen:
"Die Ehrfurcht vor dem Leben, zu der wir Menschen gelangen müssen, begreift alles in sich, was als Liebe, Hingebung, Mitleiden, Mitfreude, Mitstreben in Betracht kommen kann. Wir müssen uns von dem gedankenlosen Dahinleben freimachen. Wir leben auf Kosten anderer Leben, obwohl wir an sich begreifen, dass wir uns fort und fort schuldig machen. Ja, es ist so - die fehlende Ehrfurcht vor dem Leben ist die Konsequenz unseres Nichtwissens um den Sinn der Welt."
Ein ganz großes Thema stellt die Gesundheitsvorsorge dar. Als Fachärztin für Allgemeinmedizin, die sich fast 3 Jahrzehnte mit dem Thema "chronische Krankenheiten", Verhinderung sowie die Therapie derselben tagtäglich beschäftigt hat, ist es mir ein besonderes Anliegen, die Menschen darauf hinzuweisen, inwiefern sie für ihr eigenes Wohlergehen und für ihre eigene Gesundheit verantwortlich sind. Ich möchte den Menschen im Rahmen von Vorträgen und Seminaren Möglichkeiten der täglichen Gesundheitsvorsorge aufzeigen und ihnen helfen, den Zusammenhang zwischen Lebensweise und Krankheit respektive Gesundheit erkennen zu können.
Ich habe mir die Frage gestellt, wie man jemandem vermitteln kann, dass er als Einzelperson wichtig ist, dass er eine unumstößliche Funktion in dem großen Weltengefüge einnimmt. Ich habe mich gefragt, wie ich den Menschen vermitteln kann, die Zusammenhänge des sozialen, politischen und wirtschaftlichen Geschehens einfacher erfassen zu können. Als Ärztin drängt sich mir eine sehr nahe liegende Analogie auf: Unsere globale Welt, unsere globale Gesellschaft, kann doch ganz einfach mit einem menschlichen Körper verglichen werden.
Jeder Mensch sollte sich als Körperzelle des Gesamtorganismus „Erde“ erkennen. Nur wenn alle Körperzellen ihre Funktion im positiven, unterstützenden, reinigenden, aufbauenden, heilenden Sinn erfüllen, kann der Gesamtorganismus „gesund“ werden und bleiben. Eine Leberzelle hat enorm viele und wichtige Aufgaben. Wenn sie ihre Aufgabe nicht erfüllt, aktiviert sie quasi eine Kaskade von Fehlfunktionen im Gesamtorganismus! Das Funktionieren einer Gehirnzelle, einer Herzzelle kann über Leben und Tod entscheiden. Seien Sie sich bewusst, dass Sie mit ihren mannigfaltigen Wirkungen auf die Umwelt, auf Ihre Mitmenschen, auf Ihre Familie und Freunde die gleiche Funktion haben wie z. B. eine Herzzelle. Sie sind wichtig. Ihr Tun und Denken entscheidet über das Gesamtwohl der Gesellschaft, über das Gesamtwohl unseres Planeten Erde, über die Zukunft nachfolgender Generationen.
Wir haben tagtäglich die Wahl: Wollen wir mit unserem Fehlverhalten bewirken, dass der Stoffwechsel des Gesamtorganismus „Erde“ mit allen Konsequenzen auf sozialen und wirtschaftlichen und mitmenschlichen Ebenen nach und nach zum Erliegen kommt? Oder wollen wir die Verantwortung übernehmen für den Aufbau einer Gesellschaft, die sich über Eigenverantwortlichkeit den gesellschaftlichen, sozialen und ethischen Belangen den großen Problemen unserer Zeit gegenüber definiert?
Wenn Sie an dieser Stelle argumentieren, das sei ja alles nur Geschwafel oder gar Unsinn, dann möchte ich Sie aufrufen, doch einmal die eigene Gleichgültigkeit, die angelernten Automatismen, mit denen die täglichen Handlungen vollzogen werden, genauer zu durchdenken. Ich möchte hier an das Gewissen und den Verstand all jener Menschen appellieren, die ihr schädliches Tun mit den Worten: „Das haben wir doch immer so gemacht.“ oder „Das machen alle hier so.“ verteidigen.
Über einen Missstand möchte ich heute hier zu denken geben, welcher mir gerade in letzter Zeit immer wieder begegnet ist: Es geht um den Einsatz des äußerst schädlichen Unkrautvernichtungsmittel „Roundup“. Selbst wenn nur einer im Dorf dieses Mittel verwendet, bringt das für unzählige Mikroorganismen und Regenwürmer den Tod und es stellt eine Bedrohung für Vögel, Hunde und Katzen dar. Auch hat dieses Mittel eine gesundheitsschädigende Auswirkung vor allem auf Kinder, aber natürlich auch auf Erwachsene. Es ist mittlerweile eindeutig nachgewiesen, dass das im Roundup enthaltene Glyphosat Missbildungen an Wirbeltieren hervorruft, dass die Zellen einer Nabelschnur innerhalb von 24 Stunden vernichtet werden und dass Rückstände von Roundup in Gentech-Lebensmitteln und auch –Futtermitteln bei menschlichen Zellen bereits in sehr niedrigen Mengen schädlich bzw. sogar tödlich wirken können. Wundern Sie sich dann noch, wenn Leukämie und Krebserkrankungen sowie Missbildungen bei Neugeborenen und Kindern immer häufiger auftreten?
Stellen Sie sich dann einmal vor, das ganze Dorf verwendet Roundup – nach dem Motto: Das machen ja alle so! Und das nächste Dorf macht es genauso. Also der gesamte Landkreis verwendet dieses Mittel – eigentlich ist das ganze Land beteiligt an diesem massiven Schädigungsprozess. Schieben Sie also bitte die Verantwortung nicht nur auf die großen Konzerne. Sie als Einzelbürger haben im Verbund mit ihren Mitmenschen eine größere Macht als alle Konzerne zusammen. Dessen sollten Sie sich bewusst werden. Denn wenn keiner diese schädigenden Substanzen kauft, werden die Konzerne sie wohl oder übel irgendwann nicht mehr herstellen. Verweigern Sie sich diesen Konzernen! Denn der Markt wird bestimmt durch die Nachfrage! Und diese Nachfrage bestimmen allein Sie! Lassen Sie sich also nicht von der Propaganda der Firmen verwirren, seien Sie mutig, aus dieser negativen Spirale auszusteigen. Trauen Sie es sich zu, das Unkraut in ihrem Garten auf natürliche Weise zu eliminieren – ich bin sicher, dazu sind Sie imstande.
Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum "Internationalen Jahr der Artenvielfalt" erklärt, um auf den weltweit akut drohenden Verlust der biologischen Vielfalt von Tieren und Pflanzen aufmerksam zu machen. Wie wollen wir uns gegen Regenwaldrodungen, Überschwemmungen, Klimawandel und den Verlust der Biodiversität zur Wehr setzen, wenn wir nicht einmal imstande sind, innerhalb unseres eigenen kleinen Lebensbereiches Leben zu erhalten?
Seien Sie doch einmal so mutig und überprüfen Sie Ihre täglichen kleinen und großen Handlungen. Jeder ist fähig, etwas zu tun! Machen Sie mit! Engagieren Sie sich! Verlassen Sie sich nicht darauf, dass andere dies tun werden. Ihr Lohn wird die Freude sein, die Sie empfinden, wenn Sie Gutes tun, wenn Sie helfen konnten, die Welt zumindest in Ihrem Einflussbereich positiver zu gestalten.
Helfen Sie mit, eine Gesellschaft zu etablieren, die nicht auf oberflächlichem Spaß beruht, sondern welche die Freude in den Mittelpunkt stellt. Sie werden sich wundern, wie sehr Sie Ihrem Leben einen tiefen Sinn geben können, wie sehr Sie Ihr eigenes Leben damit bereichern können!
Ich grüße Sie alle und freue mich über eine rege Resonanz.
Dr. med. Sigrid Stelten